





Bei modernen Benzinmotoren mit Direkteinspritzung befinden sich die Einspritzdüsen nicht mehr im Ansaugkanal, sondern direkt im Brennraum. Dadurch wird der Kraftstoff nicht mehr über die Einlassventile geführt.
Bei älteren Motoren mit Saugrohreinspritzung hatte der Kraftstoff eine reinigende Wirkung auf Einlassventile und Ansaugkanäle. Diese reinigende Wirkung entfällt bei Direkteinspritzmotoren, wodurch sich im Laufe der Zeit Ablagerungen an den Einlassventilen bilden können.
Gleichzeitig gelangen über die Kurbelgehäuseentlüftung feine Ölnebel in das Ansaugsystem. Zusätzlich werden über Systeme der Abgasrückführung Verbrennungsrückstände wieder in den Ansaugtrakt geleitet. Diese Mischung aus Ölnebel und Ruß kann sich mit zunehmender Laufleistung an Einlassventilen, Ansaugkanälen und in der Ansaugbrücke ablagern.
Auch bei Dieselmotoren entstehen Ablagerungen im Ansaugsystem. Hier führt vor allem die Kombination aus Abgasrückführung und Ölnebel aus der Kurbelgehäuseentlüftung dazu, dass sich im Ansaugtrakt Rückstände bilden können.
Besonders bei modernen Motoren mit Direkteinspritzung und komplexer Abgasnachbehandlung können sich diese Ablagerungen im Laufe der Zeit stärker bemerkbar machen. Dazu zählen auch viele Motoren der BMW-Gruppe (inkl. MINI) sowie Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe.
Mit zunehmender Laufleistung können diese Ablagerungen den Luftstrom im Ansaugsystem beeinträchtigen und sich negativ auf Motorlauf, Leistungsentfaltung und Effizienz auswirken. In solchen Fällen kann eine professionelle Reinigung des Ansaugsystems sinnvoll sein.
Besonders bei modernen Motoren mit Direkteinspritzung und komplexer Abgasnachbehandlung können sich diese Ablagerungen im Laufe der Zeit stärker bemerkbar machen. Dazu zählen auch viele Motoren der BMW-Gruppe (inkl. MINI) sowie Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe.
Mit zunehmender Laufleistung können diese Ablagerungen den Luftstrom im Ansaugsystem beeinträchtigen und sich negativ auf Motorlauf, Leistungsentfaltung und Effizienz auswirken. In solchen Fällen kann eine professionelle Reinigung des Ansaugsystems sinnvoll sein.
Bei leichten bis mittleren Ablagerungen kann eine chemische Reinigung des Ansaugsystems durchgeführt werden. Dabei wird ein spezielles Reinigungsgerät eingesetzt (Liqui Moly JetClean Tronic II), das einen hochwirksamen Reiniger über den Ansaugtrakt in den Motor einbringt.
Der Motor läuft während der Behandlung weiter, sodass der Reiniger gezielt durch das Ansaugsystem geführt wird und Ablagerungen im Bereich von:
lösen kann.
Ein Vorteil dieses Verfahrens ist, dass keine Demontage des Ansaugtrakts erforderlich ist. Die Reinigung kann daher vergleichsweise schnell und mit geringerem Arbeitsaufwand durchgeführt werden.Darüber hinaus kann sie im Rahmen von Wartungsarbeiten sinnvoll eingesetzt werden, um Ablagerungen im Ansaugsystem vorzubeugen.
Bei modernen Direkteinspritzmotoren – sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren – kommt es häufig zu starken Ablagerungen an den Einlassventilen und in den Einlasskanälen. Diese sogenannten Verkokungen können den Luftstrom zum Motor erheblich beeinträchtigen und zu Leistungsverlust, erhöhtem Kraftstoffverbrauch oder unruhigem Motorlauf führen.
Bei stark ausgeprägten Ablagerungen ist daher eine mechanische Reinigung der Einlassventile und Einlasskanäle erforderlich.
Dazu wird zunächst der Ansaugtrakt demontiert, um direkten Zugang zu den Einlasskanälen im Zylinderkopf sowie zu den Einlassventilen zu erhalten. Anschließend werden die entstandenen Ablagerungen mittels Walnussgranulat-Strahlverfahren entfernt.
Dabei wird fein gemahlenes Walnussschalen-Granulat mit Druckluft gezielt auf die Ablagerungen in den Einlasskanälen und an den Einlassventilen gestrahlt. Zum Einsatz kommt ein professionelles Strahlgerät aus dem OEM-Serviceumfeld, wie es auch bei Fahrzeugherstellern verwendet wird. Dadurch lassen sich selbst stark verhärtete Verkokungen effizient entfernen, ohne empfindliche Bauteile wie Ventile oder den Zylinderkopf zu beschädigen.
Die Reinigung erfolgt zylinderweise, sodass kein Strahlgut in den Brennraum gelangen kann. Nach der Reinigung werden alle Bauteile wieder fachgerecht montiert und das Ansaugsystem auf korrekte Funktion geprüft.
Im Zuge dieser Arbeiten werden – je nach Motorbauart und Verschmutzungsgrad – auch weitere Bauteile des Ansaugsystems gereinigt. Dazu können beispielsweise Ansaugbrücke, Drosselklappengehäuse, AGR-Ventil sowie Verbindungsleitungen des Ansaugsystems gehören.
in weiterer Vorteil der mechanischen Reinigung besteht darin, dass die gelösten Ablagerungen nicht durch den Motor geführt werden. Beim Walnussgranulat-Strahlverfahren werden die Verkokungen direkt aus den Einlasskanälen und von den Einlassventilen entfernt und abgesaugt. Dadurch gelangen keine gelösten Rückstände durch Brennraum, Abgasanlage oder Abgasnachbehandlung.
Eine rein chemische Reinigung kann stark ausgeprägte Verkokungen an Einlassventilen häufig nicht vollständig entfernen. In solchen Fällen ist eine mechanische Reinigung erforderlich, um die Ablagerungen gründlich zu beseitigen.
Ablagerungen im Ansaugsystem und an den Einlassventilen können den Luftstrom zum Motor beeinträchtigen und damit die Verbrennung negativ beeinflussen. Eine professionelle Reinigung kann dazu beitragen, die ursprüngliche Funktion des Ansaugsystems wiederherzustellen.
Mögliche Vorteile einer Ansaugsystemreinigung sind unter anderem:
Ablagerungen an Einlassventilen treten besonders häufig bei Motoren mit Direkteinspritzung auf. Bei dieser Bauart wird der Kraftstoff direkt in den Brennraum eingespritzt und gelangt nicht mehr über die Einlassventile in den Zylinder. Dadurch fehlt der reinigende Effekt des Kraftstoffs, der bei Motoren mit Saugrohreinspritzung vorhanden ist.
In Kombination mit Ölnebel aus der Kurbelgehäuseentlüftung und Abgasrückführung (AGR) können sich im Laufe der Zeit Ablagerungen an den Einlassventilen und in den Einlasskanälen bilden.
Bei klassischen Saugrohreinspritzmotoren werden die Einlassventile hingegen regelmäßig vom Kraftstoff benetzt, wodurch sich Ablagerungen deutlich langsamer bilden. Dennoch können auch hier im Ansaugsystem Verschmutzungen entstehen.
Einige moderne Motoren verfügen zudem über eine Kombination aus Direkt- und Saugrohreinspritzung. Diese Bauweise kann die Bildung von Ablagerungen reduzieren, verhindert sie jedoch nicht vollständig.
Ob eine Reinigung sinnvoll ist, hängt daher immer vom Motor, der Laufleistung und dem tatsächlichen Verschmutzungsgrad ab.
Besonders bei Fahrzeugen mit Direkteinspritzung und höherer Laufleistung kann eine Reinigung des Ansaugsystems dazu beitragen, Motorlauf, Leistungsentfaltung und Effizienz wieder zu verbessern.
Wenn Symptome wie unruhiger Motorlauf, Leistungsverlust oder verzögerte Gasannahme auftreten, kann eine Überprüfung des Ansaugsystems sinnvoll sein. Auch bei höherer Laufleistung oder bekannten Ablagerungsproblemen bestimmter Motoren kann eine Kontrolle Aufschluss über den Zustand von Einlassventilen, Einlasskanälen und weiteren Komponenten des Ansaugsystems geben.
Im Rahmen einer Prüfung lässt sich feststellen, ob und in welchem Umfang Ablagerungen vorhanden sind und welche Reinigungsmethode im jeweiligen Fall sinnvoll ist.
Nicht in jedem Fall ist eine Reinigung erforderlich. Ziel ist es, den tatsächlichen Zustand zu beurteilen und eine technisch sinnvolle Maßnahme zu empfehlen.
Bei Fragen oder Verdacht auf Ablagerungen im Ansaugsystem beraten wir Sie gerne.
Eine Überprüfung des Ansaugsystems kann Aufschluss über mögliche Ablagerungen und den Zustand der Einlassventile geben.
Der Prüfaufwand wird bei anschließender Durchführung einer Ansaugsystemreinigung vollständig angerechnet.
Ansaugsystem prüfen lassenTypische Symptome können ein unruhiger Motorlauf, Leistungsverlust oder eine verzögerte Gasannahme sein. Der tatsächliche Zustand lässt sich jedoch meist erst nach einer Prüfung des Ansaugsystems beurteilen.
Der Aufwand hängt vom Motor und dem Verschmutzungsgrad ab. Bei einer mechanischen Reinigung des Ansaugsystems müssen verschiedene Ansaugkomponenten demontiert werden, wodurch sich der Arbeitsumfang je nach Fahrzeug unterscheiden kann. Für eine mechanische Ansaugsystemreinigung sollte in der Regel mit mindestens zwei Arbeitstagen gerechnet werden. Bei starken Ablagerungen oder besonders aufwendiger Bauweise des Motors kann der Arbeitsaufwand auch mehr Zeit in Anspruch nehmen.Da der Motor zu Beginn der Arbeiten vollständig abgekühlt sein muss, ist eine Anlieferung des Fahrzeugs am Vortag sinnvoll.
Bei fachgerechter Durchführung ist das Walnussgranulat-Strahlverfahren ein bewährtes und schonendes Verfahren zur Reinigung von Einlassventilen und Einlasskanälen. Das verwendete Walnussschalen-Granulat ist hart genug, um Ablagerungen zuverlässig zu entfernen, gleichzeitig jedoch weich genug, um Metalloberflächen wie Ventile oder den Zylinderkopf nicht zu beschädigen. Die Reinigung erfolgt zylinderweise bei geschlossenen Einlassventilen, sodass kein Strahlgut in den Brennraum gelangen kann. Das Granulat ist zudem so beschaffen, dass eventuelle minimale Rückstände, die dennoch angesaugt werden könnten, im Brennraum mitverbrannt werden und keine Beschädigungen verursachen. Dadurch können auch stark verhärtete Ablagerungen sicher entfernt werden.
Nein, eine Ansaugsystemreinigung ist nicht bei jedem Motor erforderlich. Ob eine Reinigung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Motorbauart, der Laufleistung sowie dem tatsächlichen Verschmutzungsgrad ab.Besonders bei Direkteinspritzmotoren können sich im Laufe der Zeit Ablagerungen an Einlassventilen und Einlasskanälen bilden. Bei Motoren mit Saugrohreinspritzung tritt dieses Problem in der Regel deutlich seltener auf, da die Einlassventile regelmäßig vom Kraftstoff benetzt werden.Ob eine Reinigung sinnvoll ist, lässt sich meist erst nach einer Überprüfung des Ansaugsystems beurteilen.
Ein festes Wartungsintervall für eine Ansaugsystemreinigung oder die Reinigung von Einlassventilen gibt es nicht. Ob und wann eine Reinigung sinnvoll ist, hängt von Motorbauart, Laufleistung, Fahrprofil und dem tatsächlichen Verschmutzungsgrad ab.Besonders bei Direkteinspritzmotoren können sich im Laufe der Zeit Ablagerungen an Einlassventilen und Einlasskanälen bilden. Faktoren wie häufiger Kurzstreckenbetrieb, niedrige Betriebstemperaturen oder hohe Laufleistungen können diese Ablagerungen zusätzlich begünstigen. In vielen Fällen kann eine chemische Reinigung des Ansaugsystems im Rahmen von Wartungs- oder Servicearbeiten sinnvoll sein, um Ablagerungen frühzeitig zu reduzieren. Sind die Ablagerungen bereits stärker ausgeprägt, kann eine mechanische Reinigung der Einlassventile, beispielsweise mittels Walnussgranulat-Strahlverfahren, erforderlich sein.Ob eine Reinigung notwendig ist, lässt sich in der Regel erst nach einer Überprüfung des Ansaugsystems zuverlässig beurteilen.